Aufgrund der hohen Kosten für Energie ist eine Umlage auf die einzelnen Verbraucher unabdingbar. Neben der reinen Kosten- weiterverrechnung ist auch die daraus entstehende Transparenz ein wichtiger (Erziehungs-) Faktor zur Energieeinsparung. Allerdings stimmen in der Praxis die Zählerstrukturen mit den Nutzungs- strukturen nur selten überein, d.h. Abteilungen oder Mieter werden von einem oder mehreren Zählern nur anteilig versorgt. Um hier zu einer gerechten Umlage zu kommen, sind Regelwerke notwendig, die den zugeordneten Energieanteil über Flächen, Personen oder sonstige Leistungsschlüssel ermitteln. Diese Schlüssel lassen sich aus der im CAFM-System hinterlegten Nutzungs- und Belegungssituation automatisch ableiten und spiegeln damit immer die Ist-Situation wieder.
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In speedikon® FM ist eine logische Trennung der physikalischen Zählerstrukturen von den kaufmännisch orientierten Nutzungsstrukturen vorgesehen. Das ist der Tatsache geschuldet, dass Zählerstrukturen über Jahre hinweg nicht verändert werden, Nutzungsstrukturen aber keinen langen Bestand haben. Weiterhin orientieren sich Zählerstrukturen an Gebäuden, Geschossen, Maschinen oder Anlagen und nicht an einer augenblicklichen Nutzungssituation. Die ermittelten Verbrauchskosten können sowohl in eine Nebenkosten- abrechnung als auch in eine interne Kostenumlage einfließen. Aufgrund der laufenden Energiemessungen sind tagesscharfe Kostenabgren- zungen problemlos realisierbar. |


